2/09/2010

Heimlich gebacken


Bild: © Ellja

Ich wollte sie schön flaumig, auch ein bisschen saftig, schokoladig sowieso, noch etwas nussig, nicht matschig, aber auch nicht trocken, süß, aber nicht zu süß und außerdem hatte P Geburtstag... so wurden die heimlich gebackenen Schokotörtchen auch heimlich bis zum nächsten Morgen versteckt und da mussten sie das alles noch immer sein... flaumig, saftig, schokoladig, nussig, nicht zu trocken und nicht zu süß...

Und das waren sie auch. Happy Birthday, honey!

Schokotörtchen:
100 g Kuvertüre zartbitter
100 g Butter
2 Eier
1 Eidotter
80 g Zucker
2 EL Kakao
120 g Mehl
1 TL Backpulver
gehackte Nüsse

Kuvertüre mit der Butter schmelzen. Eier und Eidotter mit dem Zucker zu einer dicken, gelben Masse schlagen. Teig mit der Kuvertüre vermischen. Kakao, Mehl, Backpulver und Nüsse unterheben und in Muffinförmchen füllen. Bei ca. 160 Grad Umluft ca. 12 - 15 Minuten backen.
Glasur:
Kuvertüre, Butter, Schlagobers langsam schmelzen und auf die fertig gebackenen Muffins streichen.

2/07/2010

Safran und Fisch




Die liebe Isi hat mich wieder mal inspiriert, mit ihrer Safran-Sauce.
Ich wollte dazu Fisch braten in Lardo eingewickelt. Das hab ich dann also auch. War ja kochtechnisch keine große Meisterleistung nötig, geht nämlich alles recht schnell...

Kabeljaufilet in Stücke schneiden, salzen und pfeffern. Mangalitza-Lardo dünn geschnitten um den Fisch wickeln. In Olivenöl wenige Minuten von beiden Seiten braten. Al dente gekochte Tagliatelle mit der Safran-Sauce auf einem Teller anrichten und die gebratenen Fischfilets oben auf legen, noch etwas nachpfeffern, fertig.

Aber das Ergebnis!!! Zuerst einmal zur Sauce: Wie schön samtig und gelb sie wurde, kann man sich auf diesem Bild zusammenreimen. Den Geschmack muss man selber kosten. Einfach unglaublich aromatisch, fein und anbetungswürdig harmonisch.




Zum Fisch: Da mir Zander a bissl zu langweilig war, hab ich Kabeljau genommen. Ein festfleischiger Fisch, der innen ganz saftig und zart war und der Lardo vom Mangalitza war eine geschmackliche Sensation dazu. Nicht zu dominant im Geschmack aber doch eine andere Note dabei!


alle Bilder: © Ellja

Für uns war das ein Essen zum Fingerablecken. Manchmal denkt man, es geht nicht besser, und dann gehts aber doch noch besser und besser und besser... das hier ist für mich ein Essen, wo ich mir denke, es geht nicht besser, wirklich nicht ;-).

2/05/2010

Langos ehrlich!




Ich kannte sie - die Langos - vom Imbissstandl so: harte TeigBretter in Öl getränkt und mit schweißigem Knoblauchöl noch bepinselt. Wenn Du Dir dabei nicht grad die Zahnderl ausbeißt, dann wird Dir wenigstens vom muffigen Knoblauch übel, oder vom ranzigen Fett vielleicht... naja. Ich übertreib ein bissel, vielleicht... ABER ... dass diese Dinger mit den ungarischen Langos überhaupt nix nix nix gemeinsam haben, da übertreib ich nicht.

Ein Ungarn-Urlaub war da eine echte Offenbarung! Knuspriger Krapfenteig mit einem flaumig, germigen Inneren, schon auch fett, ja sicher, wird ja auch schwimmend ausgebacken, aber diese Fladen hatten Geschmack! Bestrichen mit Sauerrahm und mit Käse bestreut und/oder Schinkenwürfel haben wir uns damit den Bauch richtig vollgeschlagen. Bitte keine Kalorien zählen, aber wenns draußen a bisserl kalt ist und man gern a bisserl "heiß und fettig" essen möchte, dann ist das die richtige Mahlzeit.



alle Bilder Ellja

Die Langos kann man auch süß (wie Bauernkrapfen) mit Marmelade bestreichen, oder mit Birne und süßem Rahm servieren, oder einfach nur mit Staubzucker bestreuen, oder oder oder... nur außen knusprig und innen schön flaumig, das müssen sie sein, unbedingt!

Langos-Grundrezept Teig für ca. 6 Fladen:
400 g Mehl
3 EL warme Milch
15 g Germ
1/2 TL Salz
500 ml warme Milch
Öl zum Frittieren

Mehl in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Vertiefung drücken. 15 g Hefe in 3 EL lauwarmer Milch lösen und in die Vertiefung füllen. Mit wenig Mehl zu einem Vorteig verrühren. Abdecken und 15 Min. an einem warmen Ort gehen lassen. Salz zufügen und Teig gut verkneten. Nach und nach die lauwarme Milch in den Teig gießen. Aber nur so viel, bis man einen relativ festen, geschmeidigen Brotteig erhält. Teig mit wenig Mehl bestäuben, abdecken und ca. 30 Min. an einem warmen Ort gehen lassen. Teigstücke abschneiden und mit der Hand zu ca. 2 cm dicken Fladen formen. In einer beschichteten Pfanne Öl erhitzen und die Langos in ca. 2-3 Min. pro Seite hellbraun backen. Dann auf Küchenpapier abtropfen lassen und gleich belegen und essen.
Übrigens: Dieser Markt damals war eine echte Fressfalle: neben den Langosch gab es auch brodelnde Töpfe mit Gulasch und Pörkölt und große Pfannen mit Krautrouladen, Palatschinken soweit das Auge reichte, und diese süßen, auf Holzrollen aufgerollten Mehlspeisen, die ich nicht probiert habe, die aber sehr interessant aussahen.

2/03/2010

Schneeweißchen und Beerenrot



Wenn der Blick aus dem Fenster so etwas preisgibt, dann ist es wahrhaftig Winter. Schnee überall!

Ich mag das sehr, frühmorgens alles eingeschneit (ich gehe zu Fuß ins Büro ;-) und alles ist leise, eingedeckt, gedämmt, und alles ist langsamer, der Verkehr sowieso und auch die Menschen.
Die Natur bremst uns aus. Herrlich!

Schöner noch ist es aber, wenn man zuhause bleiben, weil Sonntag, sich aromatischen Kräutertee zubereiten und ein süßes Frühstück am warmen Ofen genießen kann - in dicken Socken und einer dicken Haube Schlagobers obenauf :-).



alle Bilder: © Ellja



Mohn-Buchweizen-Datschi mit RumBeeren

Rezept für Frühaufsteher, die noch keine Waage lesen können:

ca. 3 Eier, 2 EL Mohn, 5 EL Buchweizenmehl, 4 EL Milch, 1 EL Zucker, 1 EL Butter, 4 EL Beeren, 1 EL Rum, 1 EL Zucker.

Eier trennen. Eiweiß mit Prise Salz steif schlagen. Eidotter mit Zucker, Mohn und Mehl gut verrühren und dann soviel Milch dazu geben, dass es ein nicht zu dünnflüssiger Teig wird, Eischnee unterheben. Diesen in eine mit Butter erhitzten Pfanne einlaufen lassen, dass kleine Datschis (also sowas wie Pancakes) entstehen. Die Beeren mit Zucker und Rum erwärmen und über die aufgeschichteten Datschis verteilen. Wers Luxus mag, der schlägt Schlagobers und streicht zwischen die Datschis Ahornsirup oder Marmelade ganz dünn.

Und das beste kommt zum Schluss... nachdem man den letzten Beerensaft mit dem Finger aufgeleckt hat, blättert man in Zeitungen, in Büchern, schaut sich einen Film an, trödelt im Bad, steht am Fenster und schaut dem Schneetreiben zu... und tut erstmal sonst gar nix!

1/22/2010

Reise durch China mit Kylie Kwong





Mein neues China-Reise-Kochbuch "88 Köstlichkeiten" konnte nicht lange darauf warten, zum einen gelesen (ja, das ist eigentlich kein Kochbuch, sondern eher ein spannender Reisebericht, der im Heimatdorf von Kylie Kwong`s Vater beginnt) und zum anderen gleich mal auf ihre Rezepttauglichkeit getestet zu werden. Wenn man da zu lange wartet, dann kleben die Post-it´s jahrelang mahnend in den Seiten und erinnern einen daran, was man immer noch nicht geschafft hat, endlich mal nachzukochen. Darum: Gleich ans Werk, damit ich bei den restlichen Post-it´s erst gar kein so schlechtes Gewissen entwickeln kann.
Außerdem war es nicht sehr schwer. Beim Lesen kam so große Lust auf, dass ich mich am liebsten gleich an den Herd gestellt hätte. Nur fehlten mir die im Buch beschriebenen knackig, frischen und exotischsten Zutaten. So las ich mit Sabber im Mund weiter und ging im Kopf bereits die einzelnen Gerichte durch.... eine wundervolle Reise!


Meine erste Wahl fiel dann auf das:

Glasnudelsalat mit Sojasauce und Ingwer
und
Geschmorte Auberginen mit Sichuanpfeffer und Chili

Der beschriebene Glasnudelsalat hat mich durch seine schlichte Zubereitung bestochen.
Die Auberginen fand ich als Gemüse-dazu gerade richtig. Und ich hatte Recht, die Kombination fand ich ausgezeichnet schmackhaft und harmonisch.

Hier schön brav aus dem Kochbuch abgetippselt, die Rezepte:

Geschmorte Auberginen
Zutaten:
3 mittelgroße Auberginen, geschält
2 EL Meersalz
4 EL Erdnussöl
1 Stk. Ingwer, 5cm lang, fein gehackt
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
2 EL brauner Zucker
125 ml Shao-Xing-Wein
125 ml Wasser
2 EL helle Sojasauce
1 EL schwarzer Reisessig
1 große rote Chilischote, fein gehackt
1 Prise Sichuanpfeffer und Salz
1 große rote Chilischote, diagonal in dünne Ringe geschnitten (nach Belieben)

Auberginen in 2 cm dicke Scheiben, dann in 2,5 cm breite Streifen schneiden. Mit Salz bestreuen und nebeneinander auf einem Tablett auslegen. Für 1 Stunde beiseitestellen.
Auberginen in einem Sieb unter fließendem kalten Wasser abspülen, dann abtropfen lassen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Erdnussöl in einem heißen Wok erhitzen, bis die Oberfläche leicht flimmert. Ingwer, Knoblauch und Auberginen zufügen und 3 Minuten unter Rühren braten. Zucker beimengen und 30 Sek. Karamellisieren, dabei ständig rühren, damit die Auberginen nicht anbrennen. Shao-Xing-Wein zugießen und 1 Minute unter Rühren braten, dann Wasser zugeben und 2 Minuten kochen lassen.

Sojasauce, Essig und die gehackte Chilischote zufügen und 2 Minuten unter Rühren braten. Mit Sichuanpfeffer und Salz bestreuen, nach Belieben mit Chiliringen garnieren und sofort servieren.
Anmerkung: Ich habe die Auberginen keine Stunde ziehen lassen, eher eine halbe. Die Chiliringe als Deko habe ich ebenfalls weggelassen, die Chili im Gericht war ausreichend scharf. Knoblauch habe ich nur 2 Zehen genommen.





Glasnudelsalat mit Sojasauce und Ingwer


Zutaten:
100 g getrocknete breite Glasnudeln

Dressing
1 große rote Chilischote, fein gehackt
1 Stück Ingwer 2,5 cm lang, fein gehackt
2 EL helle Sojasauce
1 EL brauner Zucker
1 EL schwarzer Reisessig
1 TL Sesamöl
3 EL Erdnussöl

Für das Dressing alle Zutaten außer dem Erdnussöl in einer großen, ofenfesten Schüssel gründlich mischen. Das Erdnussöl in einem kleinen Topf erhitzen, bis die Oberfläche leicht flimmert. Das heiße Öl vorsichtig über das Dressing gießen, um Chili und Ingwer anzugaren.

Glasnudeln in eine ofenfeste Schüssel geben, mit dem kochenden Wasser bedecken und 5 Minuten stehen lassen. Nudeln in einem Durchschlagsieb abtropfen lassen, dann in die Schüssel mit dem Dressing füllen. Mit einer Zange gründlich vermengen, dann servieren.
Anmerkung: Mangels breiter Glasnudeln habe ich Reisnudeln genommen. Diese musste ich einige Minuten köcheln.



Und so sah dann das Ergebnis aus:
alle Bilder: © Ellja
ein traumhaft leichtes Essen mit feinen Geschmacksnuancen und leichter Schärfe! Sofort nachkochen, Leute!

1/16/2010

Es war einmal... Linz 09 + Gewinnspiel


Bild: © Linz09



Habts ihr´s eh schon gehört, gemerkt, gesehen, ja sogar gespürt?


Das Kulturhauptstadtjahr Linz09 ist vorbei!


Ein ganzes Jahr volles Programm, mit vielen guten Sachen, die mir in Erinnerung bleiben werden. Und auch einigen wenigen, die man vergessen kann, oder die überhaupt nix geworden sind. Spannend war´s in jedem Fall!

Ein wichtiger Teil von Linz09 war der "Neuner". Das Linz09-Blattl, das immer schon im vorhinein wusste, was kommt und im nachhinein berichtete, wie ´s war.

Aber nun war das Ende abzusehen, und das Redaktionsteam würde sich wieder trennen, für lange, ja die meisten sogar für immer. Eine Abschiedsfeier war da mehr als angebracht.

Chefredakteur "der Hannes" wollte eine große Runde be- bzw. rauskochen. In seiner kleinen Kitchen war da nix zu machen. Also hat er sich kurzerhand meine Küche für diesen Zweck geborgt. Ich war mehr als einverstanden, sollte ich doch schließlich auch in den Genuss seiner Kochkünste kommen. Sein literarisches und musikalisches Können konnte ich ja schon einmal kosten, aber was der so auf den Tisch bringt, da war ich auch mal sehr gespannt.

Der Tag X stand also unter dem Motto "Einkaufen, ranschleppen und Ärmel hoch krempeln". Was sofort nach seiner Ankunft mit voll bepackten Säcken unterm Arm klar war: Männer kochen anders! Viel anders! Ganz anders! Chaotischer, oder sagen wir einfach "kreativer". Da wurde nix groß vorgeplant, schön auf Zettelchen notiert, Abläufe durchgegangen... geh, sicher nicht! Her mit den Zutaten und einfach drauf los schnippeln, drauf los kneten, drauf los kochen! Und ja, es hat ja auch gut geklappt. Sehr viel... das allermeiste... *räusper*... sagen wir es so:

Das Ergebnis war fantastisch!!! :-)

Wie das alles so aussah, die wilden Vorbereitungen, habe ich in Bildern festgehalten.

Beim Essen selber war ich dann so entzückt, dass ich nach der Vorspeise das Fotografieren völlig vergessen habe, sorry für diesen Fauxpas.

Das Menü sah aber so aus:
Tintenfischsalat an Gemüsesülze
Tagliatelle mit Artischocken (köstlich, aber H, wo bleibt das Rezept?!)
Gefüllte Kalbsröllchen in Tomatensauce laaaange geschmort mit Risotto





Gleich mal das Tintenfisch-Vieh in den Topf!







Profi-Gespräche über das richtige Artischocken-Putzen.




Wer hat verschwiegen, dass man sich dabei die Maniküre versaut?


Nudelteig, oh Nudelteig, was machst du nur für Zicken!


Aber endlich, in Form getrimmt!

Wie nennt ein Raumausstatter diese Dinger nochmal?


Ein schöner Tisch für liebe Gäste!


Die Vorspeise - ein sensationeller Auftakt! TARAAAAAA!



Das Dessert habe ich schließlich beigesteuert:









Das Sonnenlicht tauchte an diesem Nachmittag alles in ein warmes Gelb.
Schön, oder?





alle Bilder: © Ellja

Das gabs als süßen Abschluss:
Mousse au chocolat mit Cranberry-Kompott
Torta di mele und die lustigen Grissini von Robert
Ziegenkäse überbacken mit Quittengelee


Gezählte 10 Flaschen Wein und einige Biere mehr wurden an diesem Abend vernichtet. Mit einem ordentlichen Schluck Grappa als Betthupferl intus torckelte die Runde dann so gegen 3.00 morgens in Richtung heimatlicher Bettstatt.

Es war wirklich schön! Danke ans Team "Neuner" und insbesondere an "den Hannes" für die (Mit)Gestaltung eines aufregenden Jahres mit einem kulinarisch feinem Abschluss!

Aber jetzt zum Gewinnspiel:

Erzählt mir, was euch von Linz09 in Erinnerung bleiben wird!
Verlost wird 1 Exemplar "Das BilderBuch Linz 09" Erinnerungen mit allen Projekten und vielen schönen Bildern. Die Verlosung findet am Mo, 1. Februar 2010 statt.
Viel Glück!
Nachtrag:
Am 1. Februar gezogene Gewinnerin: Renate

Herzlichen Glückwunsch! :-)

1/14/2010

Es orientelt sehr..


Bild: © Ellja

Und das liegt wohl an der kalt-nassen Jahreszeit. Da kommen aromatisch gewürzte Eintöpfe mit dunklem, saftigem Fleisch gerade Recht, um Wärme zu spenden.

Gerne bin ich da auch zur Stelle, mit meinem klassischen Lamm-CousCous:

100 g Kichererbsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen
500 g Lammragout
1 EL Butter
schwarzer Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 Tl Nelkenpulver
etwas Zimt
1 große Zwiebel
2 Knoblauchzehen, beides schälen und in grobe Stücke schneiden
200 g Karotten, schälen in 2 cm dicke Stücke schneiden
je eine rote, gelbe und grüne Peperoni, ca. 400 g, waschen, Kerne und Stielansätze entfernen, dann längs in ca. 2 cm breite Streifen schneiden
300 g Kürbis (nach Belieben), in grobe Würfel schneiden
1 Dose Pelati, ganz
etwas Gemüsefond
1 Briefchen Safran
1 roter Peperoncino, entstielen, halbieren und die Kerne entfernen
einige Zweige frische Minze grob hacken oder ½ TL getrocknete
300 gr Couscous-Gries

Die Kichererbsen im Einweichwasser weich kochen. Abschütten. Butter in einem Brattopf erhitzen, Fleisch darin kräftig anbraten. Zwiebeln, Knoblauch und Karotten beifügen und kurz mitdämpfen. Pelati, Fond, Peperoncini und Safran zufügen und ca. 20 Minuten zugedeckt schmoren lassen. Peperoni, Kürbis und Kichererbsen beifügen und nochmals ca. 30 Minuten weiter schmoren.

Den Couscous-Gries nach Anleitung auf der Packung zubereiten. Fleisch und Gemüse wenn nötig mit Salz würzen. Gekochten Gries an den Rand einer grossen Platte anrichten, Fleisch und Gemüse in die Mitte geben und mit Minze bestreuen.

Ganz gut dazu passt schwarzer Tee mit sehr viel Minze, sehr viel Zucker und gerösteten Pinienkernen oder halt ein Biertschi ;-).

1/11/2010

Wie süß die Kartoffel!


Bild: © Ellja

Ich mag sie einfach so so so so sooooo gerne: die Süßkartoffel!

Nach Tagen großer Fleischgelüste ist sie also auch immer so etwas wie ein Rettungsanker für mich. Mit ein bisschen würzig, ein bisschen scharf kombiniert, entfaltet sie erst so richtig ihre unheimlich aromatische Süße.

Hier mein Lieblingsessen für Rettungsankertage:

Süßkartoffel mehrmals anstechen und im Backofen garen. In der Mitte durchschneiden. Sauerrahm mit Salz, Pfeffer, etwas Cumin verrühren. Tomaten würfeln. Frühlingszwiebel in Ringe schneiden. Chilischoten in Ringe schneiden. Die Süßkartoffel mit dem Rahm, den Tomaten, den Zwiebelringen und den Chiliringen bestreuen und gleich genießen.


Oft braucht es echt nicht viel, was einem viel gibt.