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| Bilder: © Ellja |
Seit unserem Erlebnis hier, lassen sie mich nicht mehr los. Die anbetungswürdigen SpareRibbs aus dem Castell. Ihr erinnert euch?
Weich und mürbe das Fleisch, das fast vom Knochen fällt. Aber keinesfalls trocken, sondern zart und saftig.
Ein wunderbares Raucharoma. Mh! Wie sollte ich das hinbekommen?
Nach intensiver Recherche ist mir einiges klarer:
Die besten Ripperl kommen aus dem Smoker. Nur hab ich keinen. Das Backrohr muss reichen.
Die Rippchen werden zuerst einmal über Nacht in einer trockenen Gewürzmischung (Spice Rub) eingelegt.
Die Rippchen werden auf den Rost mit den Knochenenden nach unten gelegt.
Sie werden niemals umgedreht (Das Fett soll durch das Fleisch wandern).
Der Backofen wird auf 135 Grad vorgeheizt. Eine mit Wasser gefüllte Fettpfanne unter den Rost stellen.
Die Rippchen werden nun 1,5 Std. gebacken (nicht umdrehen!)
Dann werden sie mit einer Glaze-Mischung aus Apfelsaft und Olivenöl bestrichen, alle 30 Minuten und das ganze 3 x, also gesamt 90 Minuten.
15 Minuten vor Backende werden sie schließlich mit einer Barbecue-Sauce bestrichen. Dies macht man deshalb so kurz, weil der in der Sauce enthaltene Zucker die Rippchen verkohlt.
Na gut, das ist ja schon eine ganze Menge. Jetzt fehlt noch die Gewürzmischung und die richtige BBQ-Sauce.
Für die Gewürzmischung:
Salz, edelsüßer Paprika, scharfer Paprika, brauner Zucker, Selleriesamen, Knoblauch, Cayennepfeffer
Die Gewürzmischung in das Fleisch massieren und über Nacht einziehen lassen.
Für die Marinade:
Tomatenketchup, Liquid Smoke (wo gibts sowas? Ich hab BBQ-Fertigsauce verwendet), etwas brauner Zucker, Rotweinessig, Salz, Pfeffer und Knoblauch (gepresst).
Alles gut miteinander vermengen und kurz aufkochen. Damit die Ripperl am Ende bestreichen.
Es hat geklappt! Also, sie waren sehr sehr nah dran am Castell. Für diese Heimvariante schmecken sie wirklich ausgezeichnet.
Ein paar Kartoffeln mit Rosmarin dazu waren eine gute Ergänzung.







