2011/07/14

Immer wieder Sommer!

Bilder: © Ellja

So schnell können die inzwischen aromatischen Paradeiser vom Markt gar nicht auf dem Küchentisch sein, hab ich schon das Weißbrot in der Pfanne und es gibt wieder mal "BBBrrrruuussccchhheeettttAAAAAA".
"Bruschetta" versinnbildlicht für mich den Sommer geradezu! Ruckizucki ist das zubereitet. Es schmeckt nach Sonne. Und man braucht nicht viele Zutaten. Davon aber bitte nur das beste.

Davon könnte ich mich den halben Sommer ernähren. Und deshalb ist das heute auch das letzte Gericht vor einer kleinen Sommerpause.

Was brauchen wir:
Tomaten (unterschiedliche Sorten (alte Sorten), sie müssen sehr aromatisch sein)
Salz, Pfeffer, etwas weißen Balsamessig
Weißbrot (ich nehme immer einen weißen Wecken, kein Ciabatta)
Knoblauch
Butter
Olivenöl
Basilikum (frisch oder frittiert, je nach Lust und Laune)

Die Tomaten kleinwürfelig schneiden. Mit Salz, Pfeffer und wenig Balsamessig abschmecken.
Das Weißbrot in Scheiben schneiden. In einer Pfanne ein Butter-Olivenölgemisch zerlassen und den Knoblauch kurz mitschwenken. Die Weißbrotscheiben einlegen, goldbraun braten, umdrehen, ebenso braun rösten.Die Brotscheiben auf einem Teller anrichten. Soviele Tomaten wie nur geht auf das Brot schichten.
Mit Basilikum bestreuen. Fertig.

Tipp: Wer keinen Basilikum mag, kann das ebenso mit Salbei versuchen. Schmeckt auch sensationell, dann ein paar Spritzer Zitronensaft dazu!









Am Ende des Sommers kann ich dann lange von der Erinnerung zehren, notgedrungen bis zum nächsten Jahr, wenn die ersten guten Paradeiser...

Wir lesen uns allerdings schon wieder viel früher! Bis dahin "schönen Sommer" und macht es euch gemütlich!

2011/07/11

mit Kirschen

Bilder: © Ellja




































Auch mit den Kirschen hatte ich es heuer gut. Leider haben wir zuviel davon gleich so genascht, sodass sich neben (zuwenig) Kirschenmarmelade nur noch ein Kuchen ausgegangen ist.

Schneller Kirsch-Ricotta-Kuchen

Butterkeksi
Butter
1 Ei
Ricotta
Creme Fraiche
Zitronenabrieb
Zucker
Kirschen

Die Butterkekse fein zerbröseln und mit zerlassener Butter gut durchmischen. Diese Masse in eine Auflaufform streichen und gut festdrücken. Für 20 Minuten in den Kühlschrank stellen. Einstweilen das Ei trennen und den Schnee mit einer Prise Salz steif schlagen. Das Eigelb mit Zucker cremig schlagen und den Ricotta und etwas Creme fraiche sowie die Zitronenschale unterrühren. Den Eischnee unterheben. Diese Masse nun auf den gekühlten Keksboden füllen und mit Kirschen belegen. Im Backofen bei 170 Grad ca. 15 - 20 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass die Ricottamasse nicht zu fest wird, sondern noch schön "flauschig" ist.



























Ich fand meine Kirschen schon sehr schön (abgesehen vom guten Geschmack). Aber wer noch schönere sehen möchte, muss bei Eline vorbeischauen.

2011/07/08

mit Marillen #2


























Bild: © Ellja

In diesem Jahr wurde ich bestens mit Marillen hervorragender Qualität versorgt. So kann ich genügend Vorrat für marillenlose Zeiten im Jahr anlegen:

Tomaten-Marillen-Chutney

2 kg Marillen
1 kg Tomaten
2 große rote Zwiebeln
1 Stk. Ingwer
brauner Zucker
Curryblätter
Masala für vegetarische Gerichte (aus Indien importiert)
2 kl. Chilischoten, fein gehackt
Marillenessig
Salz und Pfeffer nach Bedarf

Die Zwiebel und den Ingwer fein hacken. Die Tomaten und die Marillen in kleine Würfel schneiden. Die Curryblätter fein zerreiben.
In einem Topf mit dicken Boden etwas Ghee zerlassen und Zwiebel und Ingwer anschwitzen. Zucker dazu geben und die Zwiebeln karamellisieren lassen. Mit einem ordentlichen Spritzer Essig ablöschen. Nun die Marillen und Tomaten in den Topf geben und gut durchmischen. Jetzt die Gewürze untermengen, noch etwas Essig dazu und das ganze 20 - 30 Minuten köcheln. Erst dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß in Gläser füllen.

Ebenfalls erledigt: Marillen-Cayenne-Marmelade
Noch in Planung: Marillenknödel

Dann war´s das aber für heuer mit den Marillen!

2011/07/05

mit Marillen

Bilder: © Ellja
Blechkuchen sind die beste Unterlage für saftige, reife Früchte. Zuerst Erdbeerkuchen, Rhabarberkuchen, dann Marillenkuchen, schließlich Kirschkuchen und sicher auch noch Zwetschgenkuchen.

Heute sind wir bei den reifen, süßen und überaus saftigen Marillen angelangt. Also gibts´s?
Genau! Marillenkuchen!

Joghurtteig:
2 Eier mit 100 g Zucker cremig rühren. Nach und nach 1/8 lt. neutrales Speiseöl untermixen.
etwas geriebene Zitronenschale dazu geben. Nun mit dem Kochlöffel 1 Becher Naturjoghurt unterrühren.
200 g Weizenmehl mit 2 KL Natron vermengen und unter die Teigmasse heben.

Den Teig in eine viereckige Kuchenform oder auf ein Backblech verstreichen. Mit halbierten Marillen belegen und mit gehackter Minze bestreuen.
Im Backofen bei 180 Grad ca. 30 Minuten backen. Gut überzuckern.

2011/07/02

Schlangenspielerei

Bilder: © Ellja

Was macht man aus Pizzateig und passenden Küchenresteln? Eine Pizza vielleicht?

Oder man ist verspielt und formt aus dem gefüllten Teig Schlangen. Dann hat man Pizzaschlangen.
Diese schmecken auch ohne "Kindergeburtstagsparty" großen Kindern wie mir:

Zutaten:
Pizzateig, Tomatenmark, Frischkäse, Frühlingszwiebel, Käse-, Gemüse- und Schinkenreste aus dem Kühlschrank: Mozarella, getrocknete Tomaten, Rohschinken.

Teig in rechteckige Platten schneiden. Mit Tomatenmark und Frischkäse bestreichen. Restliche Zutaten hacken und auf den Teig legen. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern würzen. Den Teig einrollen und Schlangen formen. Pfeffer- oder Wacholderbeeren für die Augen verwenden. Mit Sesam und Mohn bestreuen. Mit Eigelb bestreichen. Im Backofen bei 200 Grad ca. 20 - 30 Minuten backen.

Warm oder kalt genießen. Und natürlich spricht auch absolut nichts dagegen, sie bei einem Kindergeburtstag zu servieren.