2009/10/30

Ossobuco alla milanese und wie alles kam...


Bild: © Ellja


Das originale Ossobuco soll anscheinend recht ohne Beiwerk und dem guten Gemüse daherkommen? Na, da hat mir Claudio mit seinem Beitrag aber einen Floh ins Ohr gesetzt...

Ich kannte es bisher so, wie es in hunderten Rezepten zu finden ist: mit Karotten, Sellerie und Wein. Und das sollte alles falsch sein? Original hin- oder her, sollte es auch wirklich besser schmecken? Das ließ mir einfach keine Ruhe. Und so hab ich mich gleich heute ans Werk gemacht und getestet. Die Wahrheit darüber muss ans Licht!

Die magere Zutatenliste sah dann so aus:
4 Kalbshaxen (Scheiben 3 cm dick, dicker mag ich sie nicht)
etwas Mehl
Butter
1/2 kleine Zwiebel
1 Schöpflöffel Kalbsfond
1 Teelöffel passierte Tomate
Salz

Ich habe die Kalbshaxen in Mehl gewendet und von allen Seiten in Butter angebraten und kurz ruhen lassen. Die Zwiebel habe ich inzwischen fein geschnitten und in Butter angeschwitzt, mit dem Fond abgelöscht und das Löffelchen Tomate dazu. Das alles mit dem Fleisch zusammen ins Rohr geschoben, für 1 Std. und 45 Minuten bei 140 Grad geschmort. In der Halbzeit einmal kurz umgerührt und wenig Wasser dazu gegeben.


Bild: © Ellja

Nach einer Stunde sah es dann schon so aus, ganz gut oder?

Dazu habe ich, wie es sich gehört, Risotto milanese und Gremolata gemacht.
Die Gremolata bestand aus: Petersilie, Zitronenabrieb, ein Fitzelchen Knoblauch, 1 Sardelle.

Tja, und so kam es dann auf den Tisch!


Bild: © Ellja

Ich konnte kaum glauben, dass sich hier das Fleisch mit all dem wenigen Drumherum zu einem wahren Star hochgeschmort hatte. Es war fantastisch! Wir waren verzückt, der Herr P und ich.
Und wie ich es Claudio inzwischen schon mitteilen musste: Ich bin verdorben für alle Zeit für jede andere Art von Ossobuco. Und jetzt ist mir auch klar, warum mir vorher die Gremolata so gar nicht passte... hier macht sie Sinn, weil es ohne dem ganzen Gemüsedrumehrum möglich ist, das Fleisch und die Sauce noch aromatisch zu unterstützen. In meiner alten Version war sie einfach dann schon zuviel und schmeckte nur nach bääähhh.

Ich habe also heute vieles gelernt, und ich freu mich darüber, wie ein kleines Kind!


Bild: © Ellja

Das gute Mark kommt auch noch zum Schluss.. auch wenn hier vielleicht wer bähhh sagt.
Ihr habt ja keine Ahnung!!!! ;-)

Hach, was bin ich doch satt und glücklich!

Kommentare:

Anja hat gesagt…

Ossobucco ist großartig, ich mags auch gerne, auch samt Mark und auch gerne mit (Thymian)Polenta. Übrigens, ich hab mal gelernt, dass die Gremolata in den Knochen (auf das Mark) gestichen wird.

Barbara hat gesagt…

Deine Begeisterung klingt durch - und die Fotos machen zudem Appetit. Toll. :-)

peppinella hat gesagt…

und jetzt rate mal, wem claudio's osso-buco-rezept suche ebenfalls keine ruhe ließ? und wer für morgen kalbsbeinscheiben beim metzger bestellt hat....rate mal... übrigens: das mark ist das beste vom ganzen, finde ich

tobias kocht! hat gesagt…

Sieht wirklich gut aus. Weniger ist mehr! Nun hast du mich auch angesteckt. Das muss ich probieren.

Arthurs Tochter hat gesagt…

das sieht sehr lecker aus, so pur. Ich kenne es auch nur anders, mit viel Oliven, viel Tomaten, Sardellen, mediterran rauf und runter. Das gute Mark habe ich für mich alleine, zum Glück mögen meine Lieben das nur als fertiges Klösschen.

Ellja hat gesagt…

Anja, Polenta gibts bei mir auch öfter, eine sehr cremige wäre da vielleicht schön.

Barbara, ja ich war/bin wirklich sehr begeistert :-)

peppinella, na super, da bin ich aber schon richtig gespannt darauf!!!!

tobias, hihi..Ansteckungsgefahr!!

AT, das Mark mögen viele leider nicht, sie bringen sich dadurch um einen Genuss!

Claudio hat gesagt…

Ganz grosses Kino, Ellja! Du hast mich mit meinem eigenen Virus angesteckt, unglaublich. La vita e bella!

Isi hat gesagt…

Ich blätterte auch schon nach Claudios Post in meinen Büchern und fand auch nur so "umständliche" Versionen. Deine puristische schaut toll aus und ich glaube Dir, dass es lecker war. So probiere ich es das nächste Mal auch.

Cherry Blossom hat gesagt…

Ossobucco - das sieht ja super lecker aus... Du bist mit vollem Elan dabei - schön... Das Rezept ist schön schlicht...klasse Ich esse es pur und lecke den Teller ab ;-))

entegutallesgut hat gesagt…

Ohne Gemüse kenne ich es auch nicht. Schaut ganz fantastisch aus!

Claus hat gesagt…

na gut, wenn´s unbedingt sein muss, dann probier ich´s eben auch, wehe das Zeugs schmeckt nicht...

Karin hat gesagt…

einfach Lecker ! genauso wird es demnächst auch bei mir gemacht.
Deine Begeisterung und die Fotos haben mich total überzeugt

feronia hat gesagt…

Nun ratet mal, was gerade bei mir vor sich hinschmurgelt :-) ICh freu mich schon und hab mächtig Appetit nach den tollen Fotos hier!

Ellja hat gesagt…

Claudio, hihi

Isi, ich schwärme noch immer davon

Alissa, bei mir ist Teller ablecken immer erlaubt

Ente, jep, es schmeckt ohne das ganze Gemüsezeugs unglaublich fein

Claus, und? schon probiert?

schön Karin, freut mich

feronia, das find ich toll, wenn es eine begeisterungswelle gibt :-)

Elsa hat gesagt…

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