2010/04/26

aus Sumatra





.. stammen zwar nicht die Sonnenstrahlen der letzten Tage, aber dieses unvergleichliche Curry, das man bei Sonne und bei Regen essen mag.


Kelia Sumatera

Nach einem Rezept von Küchenchef Somphol Rattanajermpaibool

Zutaten:
1 kg Rindfleisch, 4 große Zwiebeln, 8 Knoblauchzehen, 1 Stück frischer Ingwer (ca. 4 cm groß), 1 Stück Zitronengras, 2-3 EL Pflanzenöl, 1 EL gemahlener Koriander, 2 TL gemahlener Kümmel, 3/4 TL Tumericpulver (Kurkuma), 3/4 TL Garnelenpaste (Kopi), 1/2 l Kokosnussmilch, 10 kleine heurige Erdäpfel, 2-3 Lorbeerblätter, rote Chilis nach Geschmack, einige Cashewnüsse, Salz, Frühlingszwiebeln zum Garnieren

Zubereitung:
Das Fleisch würfeln, die Zwiebeln schälen und grob hacken, ebenso den Knoblauch und Ingwer.Das Zitronengras säubern und den hellen unteren Teil grob hacken; der obere wird nicht verwendet. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Zitronengras in einem Mixer pürieren. Das Öl in einer Kasserolle erhitzen, das Fleisch darin von allen Seiten gut anbraten und wieder herausnehmen. Die Zwiebelmischung unterrühren und 5 Minuten dünsten. Die Gewürze und die Garnelenpaste dazugeben und gut vermischen, kurz weiterbraten, dann die Kokosnussmilch dazugießen, die Lorbeerblätter hinzufügen und zum Kochen bringen.5-6 Minuten köcheln lassen. Die Chilis aufschlitzen, die Samen entfernen und die Schoten in die Sauce geben. Die Nüsse zermahlen und ebenfalls in die Sauce rühren, mit Salz abschmecken.Das Fleisch dazugeben und ca. 1 1/2 Stunden sanft köcheln lassen, bis es weich ist. Falls nötig, während des Kochens zusätzliche Kokosnussmilch hinzugeben. Die Erdäpfel schälen und im Curry kochen, bis sie weich sind und die Sauce dick geworden ist. Nach Belieben mit gehackten Frühlingszwiebeln garnieren.
Ich habe das Rezept derart abgewandelt, dass ich die Kartoffeln durch Süßkartoffeln ersetzt habe.


Ich wollte zu diesem scharfen Gericht unbedingt etwas fruchtiges haben, so habe ich also ein schönes Apfelchutney gemacht. Tipp: schmeckt auch sehr gut auf Butterbrot ;-)






Bilder: © Ellja

Kommentare:

lamiacucina hat gesagt…

Das sind mal Zutaten, die in einem binneneuropäischen Normal-Haushalt alle vorhanden sind (die Garnelenpaste ausgenommen, aber die verwende ich ohnehin nicht). Und wenns dann noch schmeckt !

Arthurs Tochter hat gesagt…

Am schönsten vom Rezept finde ich den Nachnamen des Kochs!
:)

Claus hat gesagt…

Robert hat Recht, ich hab fast alles da, bis auf die Paste, aber da fällt mir schon was ein! Schönes Rezept!

Suse hat gesagt…

@AT,
da bist du mir aber sowas von zuvor gekommen. Das selbe hab ich nämlich auch gedacht.
Ich hab für das lesen des Namens länger gebraucht als für das gesamte Rezept :o)

Christina hat gesagt…

Also hättest Du bei Turmericpulver nicht dazu geschrieben, um was es sich handelt, hätte ich geschworen, dass ich dieses Gewürz hier im Umkreis bestimmt niemals bekommen würde - den Begriff habe ich noch nie gehört. Wieder was gelernt :-)

Jutta Lorbeerkrone hat gesagt…

Ich finde es auch sehr gemuetlich wenn man mal was von der anderen Seite der Welt zubereiten kann ohne vorher ins Fachgeschaeft zu laufen um was zu erstehen, dass man nicht so schnell aufbraucht!

Ellja hat gesagt…

Robert, darum ist es meist ein spontanes Abendessen, weil alles im Schrank.

AT, ja, der ist wirklich sensationell

Claus, dir fällt ja immer was ein ;-)

Christina, ja, ist wie mit Aubergine und Melanzani oder wie mit Maracuja und Passionsfrucht, alles dasselbe, aber andere Namen.

Jutta, wenn ich was "exotischeres" plane, dann ist das auch ok für mich, aber so für spontan ist es super.