2010/04/19

Rhabarber ist da!



Die ersten Rhabarberstängelchen lachten mich schon an.

Und weil Claudio mit seinen Rezepten in letzter Zeit so geizt, musste ich in seinen alten Sachen stöbern. Und da schau her!

Ich musste (mein Kühlschrank bestand darauf) weniger Eier nehmen, deshalb konnte ich nicht solche Türme fabrizieren. Aber das machte auch wirklich gar nichts. Meine bescheidenen Türmchen haben völlig ihren Zweck erfüllt: den Gaumen zu umschmeicheln und die süße Verheißung erahnen zu lassen. Was dann darunter noch zum Vorschein kam, war ein cremiges Süß-sauer zum hineinlegen. Hineinlegen? Warum will man sich eigentlich in die guten Sachen immer hineinlegen?
Ist doch Blödsinn... nein nein, zum hineinschaufeln!!!

Mund auf, Augen zu und .................. SCHMATZ



Bilder: © Ellja

Das Baiser war perfekt, bei 160 Grad gerade mal 14 Minuten. Schnittfest, aber nicht trocken - schaumig fantastisches Deckelchen.

Kommentare:

Toni hat gesagt…

Solche Baisergeschichten mit Rhabarber oder roten Johannisbeeren liebe ich. Die Baiserwölkchen laden wirklich zum Hineinlegen ein :)

Petra aka Cascabel hat gesagt…

Gerade die Säure wird durch den Baiser so schön aufgefangen, finde ich auch ganz köstlich :-)

Suse hat gesagt…

Mich würde es ja nicht wundern, wenn der Erfinder des Baisers diesen ureigenst für den Rhabarber herstellte.
Mein Rhabarber bittet auch schon um Verarbeitung...und Eier türmen sich auch grad im Kühlschrank...sollte ich also...? Ich denke schon ;o)

Mestolo hat gesagt…

Ich bin Baiserbewunderer :) Und Deins sieht ganz hervorragend aus. Schöner als die Vorlage.

Jutta Lorbeerkrone hat gesagt…

Ich bin auch von dem Baiser beeindruckt. Moechte ihn selber diese Woche zum ersten Mal ausprobieren und mir graut es regelrecht davor!

Ellja hat gesagt…

Toni, wie geschaffen für säuerliche Früchtchen ;-)

Petra, ganz genau

Suse, klar sollst du. Aber auch zu Stachelbeeren passt ein Baiserhäubchen gut... schon mal probiert?

Danke, Mestolo, das freut mich jetzt aber :-)

Jutta, ein bisschen Bammel hab ich auch immer, aber man muss einfach lange und gut schlagen.

Arthurs Tochter hat gesagt…

also, ich könnte ja beides: mich hineinlegen und das, was ich durch die Körpermitte verdränge, in mich hineinschaufeln. :)

Renate hat gesagt…

Rhababer ist so gar nicht meins, aber fotografiert schaut es wirklich zum Anbeissen aus :-)
Vielleicht probier ichs wieder mal. Hab irgendwo ein Rezept eines Rhababereises gelesen, aber wo????
Liebe Grüsse
Renate

Renate hat gesagt…

uiuiui Rhabarber..so schreibt mans glaub ich richtig..ich hoffe ihr verzeiht :-)

b.tina hat gesagt…

Hhhhhhhhhhmmmmmmmmm, ich liebe Rhabarber!
Durch Zufall bin ich grade auf Deinem Blog gelandet und er gefällt mir so gut, dass ich ihn gleich verlinke.
Ich hoffe das ist okay.
Liebe Grüße
Bettina

Ellja hat gesagt…

AT, ja wenn du musst, dann musst du eben :-)

Renate, das Rezept geht mit jeder Art säuerlicher Früchte genauso gut, wie wäre es mit Ribiseln? Da musst du halt noch warten...

b.tina, herzlich willkommmen :-)

besseressen hat gesagt…

Das ist so unglaublich gemein, wenn man im Büro festsitzt und das lesen (und vor allem sehen) muss... :)

George hat gesagt…

Sieht wunderbar aus! Ehrlich gesagt finde ich deine sogar schöner als das Original mit den hochgezogenen Baiserzipfeln...

Ellja hat gesagt…

besseressen, ja richtig gemein... geht mir bei anderen einträgen auch so.

Danke, George, für die virtuellen Blumen.