2010/04/06

Süß wie die Liebe...




... und zart wie ein Kuss. So sollen sie sein, die Salzburger Nockerl. Und so sind sie auch.

Allerdings glaube ich, dass Touristen in Österreich diese Mehlspeise viel besser kennen, als wir Österreicher selbst. Zumindest habe ich diese außerhalb von Salzburg und in einem privaten Haushalt noch nie serviert bekommen. Und ich glaube auch nicht, dass diese "Nudei´n" zum Nachspeisenrepertoire eines Durchschnitts-Österreichers gehören, dann schon eher noch Palatschinken und Kaiserschmarrn. Aber diese luftig, leichte Angelegenheit kann man sich doch wirklich auch mal gönnen...

Rezept:
6 Eiweiß
60 g Zucker
3 Dotter
30 g Mehl
1 EL Vanillezucker
2 EL Sahne
Preiselbeeren (oder Himbeeren)
Butter

Eine Auflaufform gut mit Butter ausstreichen und mit etwas Zucker ausstreuen. Die Sahne und die Preiselbeeren in der Mitte verteilen.
6 Eischnee zu Schnee schlagen, nach und nach 60 g Zucker einarbeiten. 3 Dotter, 30 g Mehl und Vanillezucker locker unterziehen. Drei große Nockerl in die Auflaufform schichten. Im vorgeheizten Backrohr bei 180° kurz (8 - 10 Minuten) goldgelb backen und mit Staubzucker bestreuen.

alle Bilder: © Ellja

Kommentare:

Eline hat gesagt…

Salzburger Nockerl sind ein optisch sehr ansprechendes Gericht - grosses Theater! Geschmacklich finde ich sie allerdings ziemlich langweilig.

Suse hat gesagt…

Uuui, die sehen wirklich toll aus. Gegessen hab ich die noch nie, obwohl ich schon in Salzburg war...

Schnick Schnack Schnuck hat gesagt…

Die sehen wirklich lieblich aus. Habe ich bisherher weder gegessen, geschweige denn selbst gewerkelt, aber hiermit bekomm ich Appetit.

Claus hat gesagt…

Ich glaub, die haste perfekt hingekriegt...

Toni hat gesagt…

Wow, die schauen wirklich sehr gelungen aus. Gegessen hab ich sie aber auch noch nie. Eine Lücke in den kulinarischen Erfahrungen von 180° ;)

Ellja hat gesagt…

Eline, du hast nicht ganz unrecht, aber mit den Himbeeren waren sie recht schmackhaft, die Nocken. Aber natürlich gehts hier um viel heiße Luft ;-)

Suse, da hast du wohl lieber die Mozartkugerl genascht?

SchnickSchnack, lieblich ;- klingt lieblich.. aber ja, lieblich passt sogar.

Claus, ich glaub auch

Toni, ob es wirklich eine Lücke darstellt? Wohl eher nicht... es war nur so ein Wunsch von mir, sie als Ösi wieder mal selber zu machen :-)

Eline hat gesagt…

Die Himbeeren hast du dazu geschwindelt ;-) zu Recht, denn sie bretzeln die SN richtig auf!

lamiacucina hat gesagt…

prachtvoll fluffig wie die aussehen. Hab erst einmal welche gegessen, in Salzburg. Von einem ganzen Menu reichlich gesättigt, kam da noch so ein Dessertberg :-)

Shermin hat gesagt…

Kann mich dem "Wow" nur anschließen. Habe die Teilchen noch nie gegessen, aber die sehen wirklich traumhaft aus.

Isi hat gesagt…

Salzburger Nockerln sind mein ganz wunder Punkt...Ich habs noch nicht so schön hinbekommen, toll :-)

entegutallesgut hat gesagt…

Die Salzburger Nockerln sehen aber herrlich aus.
Gegessen habe ich sie schon ewig nicht mehr.
Ein Restaurant in 1180 Wien hat die immer gemacht und die Mutter meiner Freundin.

Mir sind sie ein wenig zu süß, daher kann ich mir die Beigabe von Himbeeren als Kontrast sehr gut vorstellen. :-)

Ellja hat gesagt…

Eline, geschwindelt nicht so ganz, habs in der Zutatenliste sogar dabei stehen;-), ja aber ist nicht original, dafür schmeckts frischer.

Robert, nach einem schönen Menü finde ich es fast zu üppig als Nachspeise.

Shermin, dann auf nach Salzburg ;-)

Isi, hast du sie also schon probiert? So schwierig find ich die gar nicht.

Ente, genau, die Himbeeren geben erst den Kick. Ich wollt sie einfach wieder mal machen, um festzustellen, ob ich sie noch kann ;-)