2011/04/21

Schau ich mir demnächst im Kino an!



































Good Food, Bad Food

Coline Serreau kehrt zu ihren dokumentarischen Wurzeln zurück und zeigt lokale Alternativen zum globalen Raubbau an Ressourcen in einer aufschlussreichen, mit Fakten überbordenden Dokumentarfilm über die Folgen industrialisierter Landschaft.

Was haben französische Mikrobiologen, die Millionen Wanderarbeiter Brasiliens, Vandana Shivas experimentelle Bauernhöfe in Indien und die Landwirte der weltgrößten Bioplantage in der Ukraine gemeinsam? Alle verfolgen sie ein gemeinsames Ziel: die Verbesserung der Bodenqualität und die Wiederherstellung der Saatenvielfalt – zum Schutz der Umwelt und für gesündere Lebensmittel. Die französische Regisseurin Coline Serreau zeigt in ihrem neuen Dokumentarfilm Menschen, die dagegen kämpfen, dass unsere Böden durch chemische Dünger und Pestizide vergiftet werden. Und die sich dagegen wehren, dass nur wenige skrupellose Konzerne weltweit das Saatgutangebot kontrollieren und die Bauern erpressen. In „Good Food, Bad Food“ begegnen wir faszinierenden Persönlichkeiten, die vielfältige Lösungen für die intelligentere Nutzung unserer begrenzten Ressourcen gefunden haben. Die vielfach ausgezeichnete und bekannte französische Filmemacherin Coline Serreau, die ihre Karriere mit kämpferischen Dokumentarfilmen begann, kehrt zu ihren filmischen Wurzeln zurück. Für ihren neuen Film bereiste sie die Welt auf der Suche nach Menschen, die den Erdboden, und damit die ganze Natur, respektvoll behandeln. In eindrucksvollen Bildern schildert sie konkrete Ansätze zur Verbesserung der katastrophalen Situation, in die die Landwirtschaft weltweit gedrängt worden ist. 

Dieser Film möchte unsere herkömmlichen Ansichten erschüttern, mit anderen Worten: uns wachrütteln. Und dies in einer Zeit, in der sich mehr und mehr der Eindruck durchsetzt, dass es so nicht weitergehen kann.“Wachrütteln“, das bedeutet hier aber auch, die Mechanismen unserer Sozial- und Wirtschaftsordnung neu zu überdenken und unsere Gewissheiten über das, was wir für normal halten, zu hinterfragen. Es gibt weltweit Millionen von Menschen, die erfolgreich mit Lösungen für das Leben von morgen experimentieren. Der Film möchte ihr Engagement sichtbar machen, so dass jedermann – jetzt und in der Zukunft – seinen Nutzen daraus ziehen kann.

„Good Food, Bad Food gelingt es haarsträubende Wahrheiten auf ausnehmend unprätentiöse Weise darzulegen. Er braucht keine schockierenden Bilder, sondern verlässt sich ausschließlich auf seine Protagonisten. Dass der Film dennoch bis zur letzten Minute fesselt, ist einer geschickten Montage zu verdanken – und der Tatsache, dass die Protagonisten wunderbare Erzähler sind. Dabei entsteht der Eindruck eines globalen Gesprächs, über Ländergrenzen und Fachdisziplinen hinweg. Wie in einem Chor singen sie alle das gleiche Lied, doch gibt jeder mit seiner Perspektive der Geschichte einen eigenen Klang.“ – schnitt.de

Solutions locales pour un désordre global
FR, 2010, 113 min, OmdtU, R: Coline Serreau, K: Coline Serreau

Kommentare:

ChilinGinger hat gesagt…

klingt cool. werd ich mir reinziehen! apropo filme...passt zwar nicht ganz dazu, aber hab letztens "paranoramal activity 2" gesehen. as you know bin ich horror abgehärtet aber der film kanns echt!
lg

Ellja hat gesagt…

Chilin, bist Du sicher? Über Paranormal activity hab ich bisher nur schlechtes, bestenfalls lächerliches gehört, auf IMDB schneidet er grade mal mit 5,9 Punkten ab.. mhhh... kennst Du REC?

ChilinGinger hat gesagt…

oh yes...hab ihn angschaut weil er zufällig auf "on demand" lief. den einser teil hab ich noch nicht gesehen. die story is nicht grad das gelbe vom ei (so dämonen-hokuspokus-fluch-zeug) aber die schock effekte sind der absolute knaller. besonders mit dolby surround auf voller lautstärke ;)
die schlechte wertung hab ich auch schon gesehen...kann ich mir nicht erklären, mich reissts selten beim film schauen, bei dem aber gleich öfters!
REC trailer hab ich mir grad angschaut....scary shit! werd ich mir wohl heut anschaun müssen :))

Ellja hat gesagt…

Chiling, da fällt mir grad ein: Kennst du diesen schon: Tucker & Dale vrs. evil? Soll ziemlich gut sein, aber eher was lustiges... aber anscheinend nicht blöd lustig ;-)

ChilinGinger hat gesagt…

nein ellja kenn ich nicht, hab mich aber grad beim trailer schauen köstlich amüsiert :D der schaut bissl aus wie severance.
im votiv kino spielens ihn grad...blöd dass ich zur zeit ein hundebaby zhaus hab.
sag...willst nicht an film blog starten? bis jetzt nur gute tipps bekommen ;)

Ellja hat gesagt…

Chilin, wenn ich mehr Zeit hätte - sofort!!!!