2012/07/10

Ireland #3

Bilder: Ellja



























Teil 3: Von Cork nach Killarney

Wer unterwegs gerne trödelt, der kommt an manchen Orten zu spät. Unsere späte Ankunft in Cork ließ uns deshalb rasch den "English Market" aufsuchen. Allerdings wurde hier schon "zusammengepackt". Was schade war, aber andererseits mir auch die Frage ersparte: "Wie bringe ich all die Köstlichkeiten heil nachhause?". Auch das geruhsame Schluss machen an diesem Tag im English Market hatte Charme ...






































... und es bewahrte uns vor  dem üblichen Kaufrausch. So konnten wir einfach nur durch die Hallen schlendern und schauen, was es noch zu schauen gab. Ganz ohne Kaufen. Dazu hatte ich in Folge ohnehin noch ausreichend Gelegenheit.














































































Außerdem trieb uns die Aussicht auf ein gutes Dinner an.


























Unser B&B Vermieter Tony empfahl uns das "Market Lane". So reservierten wir (nur vor Ort möglich) einen Tisch und waren gespannt.

Das Market Lane ist ein hübsches Lokal im Herzen von Cork. Allerdings alles andere als geruhsam. Hier geht´s zu, wie in einem Taubenschlag. Der Lärmpegel war extrem hoch und die Warteschlangen sind mitunter lange. Wen das nicht stört, der kann hier einiges erwarten:

- gemütliches Ambiente
- überaus nette Bedienung
- irische Küche mit regionalen und großteils biologischen Produkten
- großzügige Portionen (mein Westcork Ham Hock war mit all den Beilagen nicht zu bewältigen)
- uns gefiel die ausgelassene Stimmung der Gäste und das bunte Treiben

























slow cooked ox-cheek-pie - delicious!























slow cooked westcork ham hock - wunderbares fleisch, eindeutig zuviel!




 Market Lane Restaurant & Bar
5/6 Oliver Plunkett Street
Cork City





Am nächsten Tag trainierten wir unser üppiges Abendessen bei einer unserer Wanderungen ab.
Gougane Barra - die Gegend so himmlisch wie der Name!




und wieder überall: Schafe!

Hier ein ganz besonders hübsches Exemplar.































Killarney war unser Ausgangspunkt für den Ring of Kerry. Ein hübsches, kleines Städtchen, in dem wir die besten Fish´n Chips unserer Reise hatten.




 


























Den ausgezeichneten Hummer nicht zu vergessen ...


























Das Lokal selbst ist unscheinbar, hat Imbiss-Charakter. Aber der Fisch hier ist frisch (KerryFish!) und gekonnt zubereitet.


Quinlans Sea Food Bar
77 High Street
Killarney Co. Kerry


























Mit diesem morgendlichen Ausblick aus unserem B&B setzten wir am nächsten Tag unsere Reise fort ...

Der Süden war nahe!

--- Fortsetzung folgt ---

Kommentare:

Die Kärntnerin hat gesagt…

Der Hummer und Fish & Chips schauen so verführerisch aus, da rinnt mir das Wasser im Mund zusammen. Und das, obwohl es jetzt gerade erst Zeit für ein Frühstück wäre!

Eline hat gesagt…

Ellja,
jetzt reichts aber! Der Anblick der Pie und des Ham Hock macht mich fertig.
Ham Hock habe ich bisher nur ausgelöst und gepresst, wie Corned Beef, nur viel besser, gegessen!Ich glaube wirklich, die Briten machen die besten Schinken aus ihren Schweinderln.
Und: gib es zu: du hast den Grünanteil deiner Fotos hinaufgeschraubt - unglaublich, wie grün und schön. Dort wäre ich auch gerne gewandert!

katha hat gesagt…

dieses letzte bild, das gehört als erstes. und überhaupt, ganz groß. weil: so eine aussicht muss man erst einmal haben! schön!

Ellja hat gesagt…

Kärntnerin, wir hatten einige Mal geräucherten Lachs zum Frühstück, aber für mich ist das einzige "fischige", das ich so früh am Tag vertrage ;-)

Eline, das Fleisch war so zart und so fein im Geschmack, da komm ich jetzt noch ins schwärmen.
Nix da, Irland ist einfach sooooo grün, je nach Tageszeit und Wetter hast du alle möglichen Schattierungen und es kommt dir alles märchenhaft vor.

katha, ja, so eine Aussicht hätte ich auch gerne jeden Tag ;-)