2012/11/22

Nachgekocht: Apfel + Karamell = Glückseligkeit

Bilder: Ellja





























Diese Formel wurde kürzlich unumstößlich erprobt und angewandt!

Angefangen hat alles mit dem Salzigen Butterkaramelleis von Frau Ziii.
Meine Güte, könnte ich nur je solche Bilder schießen. Aber lassen wir uns davon bitteschön nicht all zu sehr ablenken. Das Eis muss schließlich getestet werden. Und der Aufstieg zum Karamelleishimmel ist steinig und hart oder - wenn man so möchte - verbrannt und hart. Denn an einem guten Karamell führt halt kein Weg vorbei.

Ich will ja nicht angeben, aber bei mir hat es zum Glück sofort geklappt, mit der Karamell-nicht-rührerei (Wirklich schwer, nicht doch ein bissl umzurühren, wenns da schon schmilzt und im anderen Eck noch nicht...)!

Bei den Zutaten hab ich ein klein wenig abgewandelt:
  • 200 g weißer Zucker
  • 50 g Butter
  • 250 ml Schlagobers
  • 500 ml Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 4 große Eidotter
  • 2/3 TL Maldon Seasalt (davon die Hälfte erst kurz vor dem Frieren dazu gegeben)
Die Masse habe ich über Nacht im Kühlschrank reifen lassen und erst am nächsten Tag in die Eismaschine gegeben.


























Hier hätte ich schon einen Schlussstrich ziehen können. Denn beim Verkosten war ich schon versucht, die ganze Schüssel aufzulöffeln. Aber halt!

Ich wollte meiner Formel folgen, und was fehlte da also noch zur Glückseligkeit? Der Apfel.

Und zwar dieser hier: Während Claudio portugiesische Weine umkocht, backe ich Eva´s Äpfel.


























Denn, wenn das schon glücklich macht...



























Macht das erst glückselig!


























Und wer´s nicht glaubt, hat von Formeln keine Ahnung :-)

Kommentare:

grain de sel hat gesagt…

Ich glaube es dir - sofort :)

Die Küchenschabe hat gesagt…

ich kenn da drei Menschen, denen ich am Wochenende zur Glückseligkeit verhelfen könnte - mal sehn, ob ich mich aufraffe :-)

Eline hat gesagt…

Das Eis sieht fantastisch aus! Claudios Apfelkuchen habe ich vor einiger Zeit mal nachgebacken. Mir ist er eher nicht gelungen, er war ziemlich feucht und üppig.

Frau Ziii hat gesagt…

Hmmm, ich schwelge in Erinnerung. Der Geschmack liegt mir noch auf der Zunge und ist in meinem Kopf untrennbar mit Paris verbunden. Und Du hast recht, ich habe auch mindestens ein Drittel noch vor dem Einfrieren ausgelöffelt. Es war hart aufzuhören. Das nächste Mal sollte ich mich vielleicht auch mit Apfelkuchenbacken ablenken.
Lieben Gruß aus Wien von Frau Ziii

barcalex hat gesagt…

Boa bin ich wieder neidig. Deine Eisnocke schaut ja himmlich aus.

Ti saluto Ticino hat gesagt…

Wir lassen mal Frau ziii außen vor - sie fotografiert halt überirdisch...
Ich finde Deine Fotos sehr schön und gut gelungen, vor allem bei diesem schwierigen Thema. Es ist schon eine Kunst, Eis zu fotografieren. Meine Bewunderung hast Du.
Viele Tessiner Grüße von Sabine

Sybille hat gesagt…

Das Eis schaut köstlich aus...
Der Claudio Apfelkuchen ist meiner nicht (siehe Eline)... doch der toskanische Schabenkuchen der Küchenschabe...der ist ein Traum!

a girl named johnny hat gesagt…

oooohhhh meiiin gooottt!!! darf ich mich da mal reinsetzen?!?!? ;)