
Als Puristin findet man auch in der Küche die einfachsten Sachen am besten. Und da gibt es so wirklich ganz buzieinfache Gerichte, die einem aber den Kulinarikhimmel offenbaren. Wenn diese dann auch noch mit tausend Kindheitserinnerungen gespickt sind, dann sollte man ihnen schon einen großen Platz einräumen.
Wie zum Beispiel der Palatschinke. So gut wie jedes (österreichische) Kind kennt sie und liebt sie, bis ins hohe Alter. Der flaumige Teig, die süß-säuerliche Marmelade und als Krönung der Staubzucker, der um die Mundwinkel pickt (klebt). Ich bekam immer 2 Stück mit einem Glas Milch und das ist bis heute so. Mittlerweile trinke ich kaum noch Milch, aber bei Palatschinken schon. Weil Kindheitserinnerungen sich ganz tief einprägen.
So mach ich sie: ca. 8 Stück
3 Eier
1/4 l Milch
6 - 10 EL Mehl (kann ich nicht genau angeben)
Prise Salz
Prise Zucker
1 Schuss Mineralwasser
Butter für die Pfanne
Gute Marillenmarmelade (am besten mit Wachauer Marillen)
Staubzucker
Die Eier mit der Milch verschlagen, so viel Mehl dazu, dass es eine nicht mehr ganz flüssige Konsistenz ergibt, der Teig muss später gut über die Pfanne laufen. Prise Salz und Zucker untermischen und den Schuss Mineralwasser dazu. Den Teig ein paar Minuten quellen lassen.
Inzwischen eine Palatschinkenpfanne erhitzen und ganz wenig Butter einbrutzeln lassen. Den Teig ganz dünn eingießen und anbacken lassen, ca. 2 Minuten. Dann den Teig wenden und die andere Seite backen. Jetzt einen EL von der Marillenmarmelade auf die Palatschinke streichen, einrollen und auf einem Teller mit Staubzucker bestreuen.
Alles wiederholen, bis der Teig aufgebraucht ist.
2 Kommentare:
Mhhmmm Lecker. Ich liebe Pfannkuchen - so heißen sie bei mir! Mareen
Sind Pfannkuchen nicht ein wenig dicker gebacken? Oder auch so dünn wie Crepé?
Na, Hauptsache sie schmecken :-)
lg
ellja
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