| Bilder: Ellja |
Jetzt habe ich es schon ein paar Monate und es macht mich immer noch glücklich, jeden Tag!
Mein großes Brotmesser von Franz. So schneidet man Brot. Und nicht anders. Aber auch Mandeln lassen sich damit ausgezeichnet hacken. Manchmal ertappe ich mich dabei, wie ich verträumt über den schönen Olivenholzgriff streichle ;-).
Quittenkompott 2012:
Nicht zu lange gedünstet, mit etwas Weißwein, Wasser, Zucker und Vanille.
Kein Zimt. Kein Sonstwas. Möglichst pur.
Aus dem spätsommerlaunen-Menü habe ich ihn verbannt. Er schien dafür nicht ausreichend fruchtig. Ein bisschen störrisch, trocken vielleicht. Wie ich selbst? Vielleicht liebe ich ihn genau deshalb so sehr. Mit jeder neuen Flasche mehr und mehr: Crémant d´Alsace Rosé - Henri Kieffer & Fils
Kürzlich verfolgte ich einen recht kurzweiligen Bericht über David Chang und seine Momofuko-Erfolgsstory. Eine sehr sympathische, unaufgeregte Erscheinung, dieser Chang, der sein Handwerk u.a. bei Jean-Georges Vongerichten gelernt hatte, bevor er 2004 seine erste Nudelbar eröffnete. Natürlich kam in diesem Bericht auch die Sprache auf die Redeye-Mayonnaise mit Kaffee, von der ich schon irgendwann einmal gehört/gelesen hatte. Alle Personen an dem Tisch im Momofuko waren geradezu hingerissen, wie gut die Mayonnaise doch zum Prosciutto passe... Allein Grund genug für mich, es auch zu testen. Ich habe zuerst sehr mageren, hauchdünnen Schinkenspeck versucht. Das war ok, aber haut einen jetzt nicht so um. Schließlich aber, mit wirklich aromatischen, fettig glänzenden Prosciutto, auch dünn geschnitten, aber nicht zu dünn, hat es geknallt. It totally works!
| Copyright: Thimfilm |
Die Wand
Marlen Haushofer´s gleichnamiges Buch, das 1963 zum ersten Mal veröffentlicht wurde, ist zur Zeit in unseren Kinos zu sehen. Als ich das Buch vor Jahren gelesen hatte, war ich von der ersten Seite an gefangen. Das Thema war gleichzeitig so befremdlich und spannend. Man kann nachlesen, dass das Buch zum Erscheinungszeitpunkt recht viel Staub aufwirbelte und allerlei Interpretationen durch die Medien geisterten.Von Atomkriegtheorien und Zivilisationskritik war damals die Rede.
Bleiben wir aber bei der Filmvorlage: Eine junge Frau fährt mit Cousine und ihrem Mann in die Berge. Sie wollen in einer Jagdhütte ein Wochenende verbringen. Am nächsten Morgen wacht die Frau (sie hat keinen Namen) auf und bemerkt, dass Cousine samt Mann aus dem Dorf nicht zurückgekehrt sind, nur ihr zurückgelassener Hund ist noch da. Die Frau geht ein Stück des Weges Richtung Dorf und stößt plötzlich an eine unsichtbare Wand, die sie nicht überwinden kann. Wie die Hauptprotagonistin mit dieser verstörenden Tatsache umgeht, ist der Beginn einer beeindruckenden und gleichzeitig fesselnden Geschichte.
Ich war mehr als gespannt, wie der Film umgesetzt würde. Und vor allem, wie die Hauptfigur die Rolle tragen konnte. Martina Gedeck als Hauptdarstellerin aber konnte alle Töne, auch und besonders die leisen, spielen. Nach dem passenden Drehort wurde lange gesucht, da es in der Romanvorlage ja einige genaue Vorgaben gab. Bei den Gosauseen in Oberösterreich fand sich schließlich die passende Drehlocation. Auch hier hat für mich alles gepasst. Eigentlich genauso war meine Vorstellung beim Lesen des Romans.
Beeindruckend! Und auch beängstigend. Ich muss sagen, dass mich der Roman damals nicht so sehr beängstigte, wie jetzt der Film. Keine Ahnung in welcher Verfassung ich mich damals befand ...
Andere Eindrücke zum Film gibt es hier.














