Urheberrechte müssen geschützt werden! Ja sicher! - so weit, so gut. Aber was, wenn dies überirdisch verrückte und auch menschenrechtlich fragwürdige Dimensionen annimmt?
Und es letzlich den Urhebern eh nix nützt?
Frau Turbohausfrau kann davon ja schon ein (Valentin)Lied singen, welch kuriose Blüten sowas treiben kann. Aber - glaubt man den aktuellen Meldungen - kommt das dicke Ende erst noch.
Das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ist ein völkerrechtliches Abkommen, das von den USA und Japan initiiert wurde. Den Vertrag, der internationale Standards zur Verhinderung von Urheberrechtsverletzungen und Produktpiraterie setzen soll, haben inzwischen die meisten der 27 EU-Mitgliedsstaaten unterzeichnet. ACTA baut auf dem Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums (TRIPS-Abkommen) auf, das vor allem durch die Patentierung von Saatgut und Medikamenten in die Kritik geriet.
ATTAC Deutschland ruft zum Protest und startet Webattacken. ATTAC Österreich protestiert auch, aber da setzt man auf friedlicheres Vorgehen.
Hier im Video sehr gut und einfach erklärt, was ACTA eigentlich ist:
Reden wir darüber.
Wer aber gleich aktiv werden möchte - und sei es nur mit Unterzeichnung der Petition, kann und sollte das hier tun.
