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2012/04/17

"Ugly food" oder die Möglichkeit, ein gutes Essen grauslig fotografiert zu posten

Bild: Ellja



























Normalerweise mach ich ja nicht mit, bei all den vielen "Events" in unserer Bloggerlandschaft. Aber Heike hat sich was geniales ausgedacht. Und das nehm ich einfach zum Anlass, ein nicht sehr appetitliches Foto reinzuschummeln, um meinen Liebelings-Retro-Aufstrich zu posten. Den mach ich, seit ich mich an meine eigene Kücheneinrichtung erinnern kann. Und wenn Töchterchen zu Besuch kommt, dann freut sie sich immer noch über unseren

Thunfischaufstrich mit Apfel und Sauerrahm

200 - 250 g koscheren Thunfisch aus dem Glas od. Dose
2 Schalotten
1 kleiner Apfel
1/2 Becher Sauerrahm
2 EL Obers
1 Spritzer Apfelessig
1 TL Honig
weißer Pfeffer

Den Thunfisch abgießen und mit einer Gabel gut zerpflücken. Die Schalotten sehr fein hacken. Den Apfel schälen (oder auch nicht) und in sehr kleine Würfelchen schneiden.  Den Sauerrahm zum Thunfisch geben und sehr gut vermischen. Mit dem Obers zu einer gleichmäßigen Masse verühren. Nun die Schalotten und die Apfelstückchen mit dem Honig und dem Apfelessig untermengen. Salzen, pfeffern und abschmecken.

Säure und Süße müssen ausgewogen sein. Ein sehr "frischer" Aufstrich, der sich mit Salat und Weißbrot ausgezeichnet versteht.

Und wenn Töchterchen das nächste Mal zum Frühstücken kommt... ja dann :-)



2011/06/04

Ein Wochenende im Mai...

Bilder: © Ellja
 
... und ein Nachmittag mit lieben Gästen.

Den alljährlichen froh erwarteten Besuch aus Wien nahm ich zum Anlass, einen Teil meiner zahlreichen, asiatisch inspirierten, Rezepte auf der To-Do-Liste abzuarbeiten. Gewagt? Naja... ein bisschen Risiko muss man eingehen. Schließlich war nicht jeder Gang eine Premiere.


 

 Das Menü:

Willkommensdrink: Prosecco mit grüner Apfelsorbet


Gyoza mit Sojasauce und Koriander-Pistazien-Pesto


Gebackene Saiblingsbällchen mit fruchtiger Chilisauce (Danke, Eline und J Maier!)


Gelbes Fischcurry mit Reis  


Mangosalat mit Erdnüssen


Rhabarber-Erdbeer-Eton-Mess


Feigen-Rum-Lollies













 


 Ob des Gescheppers und Gewusels in meiner Küche guckt einer neugierig. Gar skeptisch?




Schließlich hat es aber allen wunderbar geschmeckt!

Die kleine Wanderung am nächsten Tag durch das wildromantische Pesenbachtal konnte allerdings nur einen Teil der Kalorien abbauen.

2009/06/29

BBD#21: Kleines Pizza-Duo


Bild: © Ellja


BreadBakingDay #21 - Pizza Party and giveaways for 2 years anniversary - last day of sumbission July 1st

Mein Pizza-Duo zeigt diese beiden Varianten:


Bild: © Ellja

Birnen-Gorgonzola-Pizza
Parmschinken-Tomaten-Basilikum-Stracchino-Pizza

Zutaten:
400 g Weizenmehl
220 ml Wasser (lauwarm)
1 TL Salz
15 g Hefe

Belag (jeweils 2 Stk.):
1 Birne (geschält und in Spalten)
100 g Gorgonzola
2 EL Creme fraiche
Salz, Pfeffer
6 Blatt Parmaschinken
100 g Stracchino (ital. Weichkäse streichfähig)
Tomaten
Basilikum
Salz, Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Hefe mit 3 EL lauwarmem Wasser auflösen, Salz hinzufügen. Diese Mischung zur Schüssel mit dem Mehl geben und nach und nach mit der Knetmaschine verrühren, langsam das Wasser dazu geben. Solange kneten, bis ein elastischer, nicht zu fester Teig entstanden ist. Diesen Teig dann an einem warmen Ort zugedeckt ca. 2 Std. rasten lassen. Nach 2 Std. erneut durchkneten, kleine Stücke abteilen und diese auf einem Backblech über Nacht gehen lassen, erst am nächsten Tag ist der Teig am besten.


Bild: © Ellja


Die Teigstücke zu dünnen Fladen auswalken und mit den Zutaten belegen, mit Olivenöl beträufeln und im Backofen bei 170 Grad Umluft ca. 15 - 20 Minuten backen (je nach Ofen).

2009/06/08

Fremdgekocht: Caramel Eis/Caramel Creme

Fremdkochen Eis, Granitas, Sorbet


Mein erstes Kochevent: Fremdkochen - Eis im Juni



Bild: © Ellja


Auf Grundlage von lamiacucina´s Brönnti Creme habe ich gestern aus der Caramel-Creme auch noch Caramel-Eis gemacht. Was eine wundervolle Idee war, weil es dem Eis noch einmal eine ganz andere feinere Note gibt, leicht und sahnig und nicht zu süß.

Wir beginnen aber mit dem Originalrezept:

Zutaten
100 g Zucker
1 dl Wasser (ich habe etwa 3 EL genommen)
1/2 Liter Milch
2 gestrichene Elf. Maizena (bei mir waren es 3 EL)
1 Elf. Zucker
3 Eigelb
1 dl geschlagener Vollrahm (ich habe etwa 100 g genommen)
1 Spritzer Rum (von mir ergänzt)

Zubereitung
(1) Maizena mit etwas Milch glattrühren.
(2) Die 100 g Zucker karamellisieren bis er schön braun ist, dann sofort ablöschen mit Wasser.
(3) Sobald der Karamell etwas abgekühlt ist, unter stetem rühren die Milch und das angerührte Maizena zugeben und etwa 3 Minuten auf kleinem Feuer kochen lassen.
(4) Indessen die Eigelb mit dem Zucker leicht anschlagen, dann die gekochte, heisse Caramelcrememasse unter Rühren langsam zugeben. Alles in den Topf zurückgeben, unter stetem Rühren kurz vor den Kochpunkt bringen, anschliessend unter häufigem Rühren (damit keine Haut entsteht) erkalten lassen.
(5) Geschlagenen Rahm unterziehen.


Bild: © Ellja

Ich habe die eine Hälfte der Creme in Gläser gefüllt und die andere Hälfte zu Eis verarbeitet.

Beide Varianten haben mich begeistert, mit folgenden Einschränkungen:

- Ich würde nur mehr 2 Eigelb hinzu geben, der Eigeschmack ist doch etwas intensiv
- Damit die Creme festere Konsistenz bekam, musste ich 3 EL Maizena beimischen.
- Ein nochmaliges Aufwärmen der Creme hat bei mir bewirkt, dass die vorher recht puddelige Creme wieder sehr flüssig geworden ist (anscheinend verliert Maisstärke beim erneuten Erwärmen ihre Wirkung)?
- ich habe der Creme noch einen Spritzer Rum versetzt. Ich finde, dies unterstützt den caramelligen Geschmack enorm

.... nun ja, müsste ich jetzt wählen: ich würde das Eis bevorzugen, es ist im Geschmack für mich schöner :-)

Danke, lamiacucina für die Anregung, es hat sich gelohnt!