| Bilder: Ellja |
Frisch gemahlen muss er sein, sowieso. Na, eigentlich ja gequetscht. Unsere Mohnmühle tut ihren Dienst ganz gut, wenn es auch noch keine wirklich gute Lösung gibt. Ich hab auch schon im Mörser gequetscht, was aber noch anstrengender ist, als die Mohnmühle zu bedienen. Aber frisch gemahlen MUSS er sein!
Mir gefällt alles am Mohn, von der Blüte bis zu den Samen. Aus der Nähe betrachtet sieht so ein Mohnkorn nämlich ausgesprochen spannend aus:
Zwetschgenknödel mit Mohnbutter
10 Stk große Zwetschgen
Teig:
300 g mehlige Erdäpfel
200 g BioTopfen, 20 %, passiert
1 Ei
ca. 60 g Butter
Prise Salz
ca. 40 g Grieß
ca. 140 g Mehl
150 g Mohn
100 g Butter
3 EL Zucker
Erdäpfel weich kochen und durch die Erdäpfelpresse drücken. Etwas
abkühlen lassen und dann mit den restlichen Zutaten recht rasch zu einem
glatten Teig verarbeiten. Grieß und Mehl nicht sofort einarbeiten,
sondern nach und nach, bis die Konsistenz stimmt. Den Teig jetzt eine
halbe Stunde rasten lassen.
Die Zwetschgen mit einem Kochlöffelstiel durchstoßen und die Kerne durch Würfelzucker ersetzen.
Den Teig zu einer Rolle formen und kleine Scheiben abschneiden diese
flachdrücken und die Zwetschgen in die Mitte legen. Mit dem Teig
umschlagen und zu schönen Knödeln formen.
5 Stk. essen wir sofort, 5 Stk. frieren wir ein.
Den Mohn in der Mohnmühle quetschen. In einer Pfanne 3 El Zucker karamellisieren und mit der Butter zerlassen. Dann den Mohn dazu geben und gut durchrühren, einige Minuten bei kleiner Hitze etwas anrösten.
Die Knödel aus dem Kochwasser direkt in die Mohnmischung heben und gut im Mohnzucker wälzen. Mit Staubzucker bestäuben.
Ich mag meine Zwetschgenknödel inzwischen so lieber als früher meine heißgeliebten "bochenen Zwetschgenknödel" oder auch die klassischen mit Butterbrösel. Zwetschgen und Mohn vertragen sich einfach so gut, das darf man keinesfalls ungenützt lassen ;-).










