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2012/04/27

Die Wurst für alle, die nicht so gerne Wurst essen

Bilder: Ellja



























Jetzt nur nix falsches denken, bitte! Das da oben ist eine Wurst. Und keine unanständige, sondern eine sehr schmackhafte.

Schon oft hab ich über Salsiccia gelesen. Aber bislang noch nie gegessen bzw. gekauft.
Weil im Grunde bin ich gar kein Wurstfan. Frankfurter, Debreziner, Knackwurst, Burenwurst, Weißwurst, Käsekrainer und wie sie alle heißen. Für mich alles eher Verlegenheitsessen, wenns schnell gehen muss, wenn mir nichts anderes einfällt, wenn ich unterwegs bin oder ich eben wirklich mal einen Gusto auf Wurst habe. Also alles in allem  - ganz, ganz selten. Aber, wie gesagt, über Salsiccia habe ich schon allerlei Lobeshymnen gelesen. Weil sie so gut schmecken soll.

So führte mich mein Weg vor einiger Zeit zu unserem Italiener "Non solo vino" in der Linzer Innenstadt. Und da lagen sie also, ganz herrlich prall und angeblich hausgemacht. Da musste ich nun aber wirklich zugreifen. Zuhause habe ich die ersten beiden Würste ganz pur gebraten. Ich wollte ja schließlich einmal schmecken, wie sie eben pur so schmeckt. Und gar nicht schlecht! Keine Wurst, die ich bisher so kannte.

Jetzt konnte ich mit Streich Nr. 2 beginnen, eine Abwandlung. In vielen Blogs kommt die Wurst als Nudelgericht daher. Aber ich wollte sie zu einem kleinen Snack verarbeiten. "Nicht gleich mit der Wurst ins Haus fallen", dachte ich.

Und so landete das Wurstbrät (aus dem Darm geschält) auf Brot. Ein paar Kräuterseitlinge wurden angebraten. Einige Scheibchen Scamorza obenauf gelegt. Und ab gings ins Backrohr.


























Ein "ZwischendurchFoto", da war der Käse nämlich noch nicht am Programm.

War ein guter Snack. Aber pur gebraten hat sie uns besser geschmeckt. Und beim nächsten Mal denk ich mir was neues aus. Wenn mich wieder mal der Wurst-Hunger packt.

2012/04/06

Frohes Eierpecken!

Bild: Ellja




























Ich wünsche euch allen ein paar schöne Osterfeiertage und fröhliches Pecken!


Achja, ich möchte euch sehr gerne noch jemanden vorstellen:


Liebe LeserInnen, das ist Emma, meine Eierlieferantin!


Bild: SL

 


2012/03/23

Mein Ei

Bilder: Ellja





























Die Eierstory geht weiter. Und es gibt gute Nachrichten - ach, was sag ich - hervorragende Nachrichten zu vermelden! Ich hab sie gefunden, meine glücklichen Hühner!

Wie so oft, liegt das Gute so nah, während man in der Ferne sucht. Denn mein Biobauer S. aus dem Mühlviertel hat eine Mama. Die Mama hat 5 Hühner, die den ganzen Tag scharren, picken und machen, was ihnen grade so in den Sinn kommt. Und sie legen Eier, so viele sie wollen, natürlich ohne Biozertifizierung, aber mit bester Fütterung. Und ich bekomme nun jede Woche meine Eier. Ja, und ich freu mich wie ein kleines Kind darüber!

Somit war für mich klar, dass die erste Lieferung würdig zelebriert werden musste. Und womit ginge das besser, als mit der von mir innig geliebten Eierspeis?!

Eine Bilderstory ganz ohne Worte:






















































































Und hier ist sie: Die Eierspeise für glückliche Menschen!

Danke, lieber S und liebe Frau L.!

2012/03/05

Amalfi Zitronen

Bilder: Ellja





























Vor einigen Tagen haben wir eine Gartenmesse besucht. Ich war erstaunt, was man auf so einer Gartenausstellung alles erwerben kann, ohne dass es irgendwie auch nur entfernt mit "Garten" zu tun hat... und das ist mein mildestes Fazit dazu. Deutlich gesagt: Es war erbärmlich! Ich hatte mich auf Berge von Pflänzchen, Samen und Grün gefreut. Einzig ein paar Blumenzwiebeln waren vor Ort. "Gartenschmuck" und "Gartenmode", die ich nicht mal zum Ausgehen (und dafür sind sie eigentlich auch gedacht) tragen würde. Ein riesiger Stand mit allen möglichen und unmöglichen Bürsten (was ich ja schon wieder originell fand). Und noch ein paar andere ganz unerwähnenswerte Dinge. Aber da! Beim Hinausgehen! Ein Obst- und Gemüsestand! Ein Rettungsanker, ob der tristen Örtlichkeit! Um meine Enttäuschung runter zu schlucken, wäre ein Apfel jetzt genau das richtige...

Beim Stand angekommen, sah ich erst, dass es sich um einen italienischen Gemüsestand handelte. Und, ja genau, mit italienischen Produkten, natürlich. Und dann sah ich sie: Amalfi Zitronen! Amalfi Zitronen!
Klingt nicht schon der Name wie reinste Verheißung?  
Die wohl berühmteste Zitrone heißt Sfusato und kommt aus dem Golf von Salerno. Sie wächst an den Steilhängen der Amalfiküste und wird per Hand gepflückt. Seit dem frühen Mittelalter werden Zitronen an den sonnigen Südhängen der amalfinischen Küste kultiviert. Sie sind bekannt für ihr besonderes Aroma. Fast wurden sie schon ganz vom Markt verdrängt. Denn da die Amalfi Zitronen nur per Hand gepflückt werden können, waren diese Zitronen im Vergleich zu Plantagenanbau wirtschaftlich unrentabel. Viele dieser Zitronenterassen sind seither schon verfallen. Aber nach und nach setzen sich wieder mehr Bauern für die Fortführung dieser Tradition ein. Inzwischen sind diese Zitronen eine geschützte Herkunftsangabe.

Und deshalb war ich auch so aufgeregt. Vor meinem geistigen Auge ließ ich bereits all die wundervollen Zitronengerichte, die nur mit so einer aromatischen Zitrusfrucht richtig gut werden, vorbeiziehen. Und so sprangen sie auch schon wie von selbst in mein Einkaufssackerl. Und dazu noch ein Zopf Tropeazwiebeln, richtige Mandarinen, Knoblauch und Tomaten auch noch. Jetzt hatte ich es aber wirklich eilig, nach Hause zu kommen. Halb rannte ich, halb flog ich.... tatsächlich ging ich schnellen Schrittes, denn ich musste sofort eine Zitrone anschneiden und kosten!







Und schließlich - ja. Schon die Größe ist sehr beeindruckend: Doppelt so groß wie unsere bekannten Zitronen. Der Geruch, ganz zart, sehr fein zitronig, nicht aufdringlich und man riecht bereits, dass hier keine aggressive Säure zum Vorschein kommen wird. Geschmack: Wundervoll frischer Zitrusgeschmack, ohne störende Säure. Keine Bitterkeit. Diese Zitronen kann man in einem Satz aufessen. Die Schale, das Fruchtfleisch und ja, sogar das weiße, unbedingt! Es verstärkt den zitronigen Geschmack sogar noch und sollte unbedingt mitgegessen werden! Halleluja, ich war im Himmel! 

Wenn ich so selten zu bekommende Zutaten einmal bekomme, dann möchte ich aus jedem Fitzelchen so viel wie möglich herausholen und natürlich so puristisch wie möglich verarbeiten, um ja so viel wie möglich von diesem Geschmack in mich auf zu nehmen. Klingt vielleicht ein bisserl spinnert, aber ist nun mal so. 

Spaghetti mit Zitronen und Knoblauch schienen mir ein sehr geeignetes Gericht für meine erste Ladung Amalfi Zitronen. Denn mit "unseren" Zitronen kann man das sowieso immer vergessen

So gehts:
Spaghetti sehr bissfest in Salzwasser kochen. Vor dem Abschütten etwas vom Kochwasser aufheben.
Jetzt Knoblauch (3 Zehen) fein schneiden und in Olivenöl in einer großen Pfanne langsam braten. Sie sollen nicht braun werden. 2 Amalfi Zitronen waschen und erst die komplette Schale abreiben. Dann eine Zitrone in Scheiben schneiden und dann in kleine Ecken (die Zitrone zeigt dir die Schnittführung). Von der 2. Zitrone den gesamten Saft auspressen. All das nun in die Knoblauch-Öl-Mischung geben. Einen Schöpfer vom Nudelkochwasser dazu und kräftig Salzen und Pfeffern (weißer Pfeffer). Alles kurz aufkochen. Dann die Spaghetti in die Pfanne und das ganze gut durchrühren. Petersilie fein hacken und untermischen (wer mag).






























Und schließlich hat man den Sommer am Teller!







































Wie es mit meiner Zitronengeschichte weitergeht (noch sind ja nicht alle verarbeitet), könnt ihr demnächst hier lesen. Und wer nicht so lange warten kann, aber immer noch nicht genug von Zitrusfrüchten hat, der schaue einfach mal hier vorbei.

2012/01/30

Werbung für Porridge

Bilder: Ellja






In Irland habe ich zum ersten Mal Porridge gegessen. Im Gegensatz zu den Engländern, die Porridge  traditionell mit Wasser und Salz zubereiten, bekommt man den irischen Porridge mit Milch oder Sahne serviert. Ich war so begeistert von diesem warmen Frühstück, dass ich - kaum wieder zuhause - gleich kiloweise Haferflocken nachhause trug. Doch das Ergebnis war ein ganz anderes. Die Konsistenz war mit dem IrlandPorridge überhaupt nicht vergleichbar. Nun, da ich damals bei uns keine Porridgeflocken bekommen konnte, habe ich mich im Laufe der Zeit an das, was man hier so an Haferflockenbrei zustande bringt, gewöhnt. Aber richtig zufrieden war ich nie. Bis zu dem Tag, als ich bei Frau Ziii diesen Tipp bekam.

WERBUNG ON --  Noats Porridgeflocken von mymuesli.com. Ich habs bestellt. Ich habs probiert. Und ich bin seither hingerissen. Und jetzt im Winter, wo man gerne was warmes hat, da ist ein Frühstück mit Porridge für mich unverzichtbar. Es schmeckt herrlich. Es wärmt und es macht lange satt!  -- WERBUNG OFF




Die Flocken gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen.






Porridge mit Mohn und weißer Schokolade - Himbeerjoghurt - Himbeeren





 Porridge natur mit Äpfel, Orangen und Orangenjoghurt


Ich bin kein völliger Purist. So finde ich zwar die Porridgeflocken natur am besten. Aber nur mit Wasser und Sahne bzw. Milch ist mir zuwenig, ich brauche mindestens was fruchtiges dabei. Man kann es ja selbst mit allerlei Guzzis aufpeppen: Nüsse, Früchte, Trockenfrüchte, Gewürze ... vor allem Gewürze!

Und wenn ich im Juni wieder nach Irland komme, dann werde ich natürlich Porridge essen, Ehrensache!

2012/01/12

Mitbringsel aus Venezia

Bilder: Ellja



































 



Venedig im Nebel war heuer nicht. Es hatte Sonne, ganz viel Sonne! Was soll man da machen ...

Neben ganz viel Herumlaufen auch Einkaufen zum Beispiel. Und wenn man ohnedies  mit dem Auto unterwegs ist, kann man schon mal den Kofferraum füllen. Gut gekühlt im winterkalten Parkhaus war die Ware auch. So konnten wir einkaufen - zwischenlagern - und nochmal einkaufen usw. ;-).

Das beste von der Beute kam wieder Zuhause auf den Teig: Büffelricotta, Radicchio, Cipolle, Lardo

Also eine Pizza mit Büffelricotta, Radicchio, Cipolle und Lardo

Rezept:

Pizzateig:
350 g Mehl (bei mir: halb Tipo 00, halb VK-Mehl)
1 TL Salz
4 EL Rapsöl
175 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frischer Germ (Hefe)


Mehl mit Salz vermengen. Den Hefewürfel im Wasser auflösen und unter das Mehl mischen. Rapsöl unterrühren und das ganze nun zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 
Abdecken und an einem warmen Ort ca. 1 Std. aufgehen lassen.
Nun den Teig nochmal kneten und auf Backblechgröße nach gewünschter Dicke auswalken. 
Das Backblech ölen (oder Backpapier einlegen) und den Teig aufs Backblech rollen.
Wer einen Pizzastein hat  - eh klar - rauf damit!

Belag:
200 g Büffelricotta
Salz, Pfeffer
etwas Öl für die Pfannen
2 große Rote Zwiebeln (Ringe)
1/2 Radicchio (Streifen)
200 g Lardo (Scheiben)

































Bevor es ans belegen geht, Zwiebeln und Radicchio separat in einer Pfanne mit wenig Fett kurz anrösten. 
Den Pizzaboden mit dem Ricotta bestreichen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun die Zwiebelringe und Radicchiostreifen auflegen und mit den Lardoscheiben abschließen. 

Bei 200 Grad ca. 15 bis 20 Minuten im Backofen backen. 
Die Pizza nun in Stücke schneiden und am Teller mit einem recht guten Balsamico beträufeln. 

E basta!









Es war eine sehr schöne Kombination. Hier passt ein Balsamico wirklich ganz hervorragend!

Von Venedig kann ich dieses mal nicht sehr viel berichten. Außer, dass es wunderschön da war!
Dass im Winter keineswegs weniger Touristen rumlaufen! Dass der Markusplatz an Silvester von jedem zu meiden ist, der Platzangst und Panik bekommen könnte, wenn die Massen sich nach Mitternacht plötzlich rücksichtlos in Richtung kleiner Seitengassen bewegen wollen. Dass wir am Silvesterabend die bisher beste Gastwirtschaft unserer Reise entdeckt haben. Und dass ihr eure Stadtpläne getrost vergessen könnt. Diese Stadt vermag kein Stadtplan wirklich zu erfassen!

Tipps hab ich aber schon noch für euch:

Schlafen:
Hotel Abbazia
Calle Priuli dei Cavaletti (Cannaregio) 

Essen:
la buona forchetta (besonderes Kleinod!)
Calle del Perdon, L. Aponal 1295 (San Polo)

Bar la toletta (fantastische Tramezzini!)
Via Dorsoduro, 1191 (Dorsoduro)

Shoppen:
i Tre Mercanti (Wein, Spirituosen,...)
Castello, 5364 (Castello) 

Bottega Artigiana (schöner Modeschmuck)
Rio Terà de la Mandola, 3805 (San Marco)

Libreria Miracoli di Vascon Claudio (Bücher, Antiquariat, Ansichtskarten, ...)
Calle dei Riformati, 3210/A (Cannaregio)


und natürlich all die fantastischen Fisch- und Gemüsemärkte in Rialto, auf den diversen Campi und entlang der Strada Nova


2011/09/19

Ellja geht einkaufen!

Bilder: © Ellja


Und zwar am Linzer Genussmarkt. Wie der Name schon sagt, waren Genussstände aus ganz Oberösterreich mit ihrem Warenangebot vertreten. Nicht alle Standler hatten was für mich dabei. Bei einer Linzer Bäckerei habe ich zum Beispiel zu fragen gewagt, mit welchen Eiern sie ihre Mehlspeisen backen. Darauf antwortete mir die Verkäuferin: "Das weiß ich nicht, die bekommen wir immer im Kübel geliefert...".

Nun ja, aber wenn man sich erstmal einen kleinen Überblick verschafft hatte, dann konnte man durchaus seine Schätze finden, so wie ich auch:

Butter und Graukäse vom Naturbauernhof Strasser 
(der Herr Strasser steht persönlich am Stand)

Butter und Käse aus Rohmilch. 

Preise: Butter 200 g 4,60 Euro; Graukäse 160 g 3,80 Euro

Butterschmalz von der Käserei Höflmaier

Preis: 400 g 5,50 Euro















Kräuter-Kübelspeck von Schardax

Preis: 160 g 2,90 Euro

"Viel zu schade, um ihn zu verkochen", meinte der Standlverkäufer.


Karreespeck vom Michlbauer, Fam. Winter

Kein Bio-Betrieb, aber naturbelassen.
Die Tiere werden am Hof geschlachtet.

Preis: 500 g 6,50 Euro
















Toskana-Brot vom Mauracher-Hof 

Besonderheit: Vollkornbrote sind alle weizen- und reinzuchthefefrei

Das Toskanabrot enthält Weizen, Roggen und Olivenöl

ca. 350 g 1,90 Euro







Dunkles Roggensauerteigbrot vom Biohof Pevny

Preis: 1/2 kg 1,90 Euro

 






Erdäpfel "blauer Schwede" aus Eferding

Preis: 2 kg 3 Euro

 Reifezeit: mittelfrüh
Kochtyp: vorwiegend festkochend

Bis in den Oktober hinein soll man die Schale unbedingt dranlassen und mitessen. Danach hat sie keinen Wert mehr und die Erdäpfel sollen geschält werden.




Birnen-Cuvée und "Gmischter" Birnen-Apfelmost von Schauer

Tut mir leid, über die herrliche Kostprobe habe ich glatt den Preis vergessen :-)












Königskerze-Goldmelissen-Sirup von Hedwigs Gartl

Die Auswahl fiel mir schwer, die Kräutersäfte waren allesamt verlockend.

Preis: kleine Flasche 250 ml 6,50 Euro











 
Was ich mit meinen Schätzen so alles angestellt habe, darüber werde ich in nächster Zeit berichten.

2011/05/08

Die schöne Bäckerin in ihren Elementen

Denise Pölzelbauer, jüngste Bäckermeisterin Österreichs




































Denise heißt sie, die schöne Bäckerin, und sie folgt einer langen BäckerInnengeneration nach.
Im niederösterreichischen Brunn steht sie in ihrer Backstube. Und sie bäckt nach den 5 Elementen.
Und sie vermarktet ihr Brot (und sich selbst gleich mit) gekonnt in ansprechendem Design.
Was aber viel wichtiger ist - wie schmeckt denn das 5-Elemente-Brot?

Bei meiner Feinkosthändlerin hab ich diese Brotchips entdeckt. Leider gibts das frische Brot hier in OÖ (noch?) nicht. Das "Weingebäck" konnte mich aber schon mal überzeugen. Wundervoller Geschmack, intensiv nach Rosmarin. Die Wiener haben es da schon wieder besser. Am Karmelitermarkt gibts auch das frische Brot beim Kaas.

2011/04/28

Grand Vert

Spargelrezepte posten mag ich eigentlich nicht so. Ich ess ihn ja auch lieber ganz klassisch ohne viel drumrum...

Aber wenn man schon so überraschend mit frisch gestochenem Spargel aus dem 4 km entfernten Leonding überrascht wird, dann ist das schon einen kleinen Beitrag wert.

Dieser wundervolle grüne Solospargel kommt vom Nußböckgut in Gaumberg und wächst im Lössboden.

Der muss auch gleich am selben Tag in den Topf! Gar nicht viel dran rummachen.
Mit ein paar neuen Kartofferln servieren. Ein feines Saucerl darf es sein:

1 Schalotte ganz fein schneiden und in Butter anschwitzen, nicht braun werden lassen, sondern schön langsam, dass die Süße schon rauskommen kann. Dann mit Sahne ablöschen und zu einer cremigen Konsistenz einkochen (tut´s mir ja kein Mehl dazu oder sonst eine mondaminische Schweinerei ;-). Ein bisserl Kren ganz frisch reiben und unterrühren, nur einen Hauch, eine Ahnung vom Krengeschmack. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und Stange für Stange damit genießen.

Bilder: © Ellja




























Was es sonst noch zu heimischen bzw. importierten Spargel zu sagen gibt, wurde bei Eline grade diskutiert.

2010/09/22

Kamerun-Lamm aus OÖ


Bilder: © Ellja
Mein Bio-Lamm-Bauer hat mich mit einer Lieferung beglückt!

Herr S. lebt im Mühlviertel und hat - neben vielen anderen Talenten und Berufungen - eine kleine Kamerun-Lammherde. Dieses Mal konnte ich von den seltenen Schlachtungen auch profitieren und mir einen kleinen Lammfleisch-Vorrat anlegen.

Das Fleisch war so wundervoll frisch und roch nach grünen, saftigen Wiesen...

Schulter, Koteletts und Keule wurden eingetütet. Diese Steaks allerdings konnte ich nicht einfrieren. So herrlich lachten sie mich an! Die mussten gleich Abends in die Pfanne wandern. Ganz puristisch gewürzt mit wenig Salz, Pfeffer und etwas Knoblauchöl.



Als Beilage gab es Bulgur in Safran und Auberginenschmorgemüse.










Das besondere am Kamerun-Lamm ist, dass es etwas wildbretartig daher kommt. Ich bereite es trotzdem wie übliches Lammfleisch zu.

Den Bulgur habe ich in etwas Safran gegart und dann mit in Butter geschwenkter Frühlingszwiebel vermischt.

Die Auberginen habe ich in Würfel geschnitten, gesalzen, mit Oliven, Knoblauch, Schalotten, Tomaten und div. frischen Kräutern und einem guten Schuss Olivenöl in einer Auflaufform im Backrohr gegart.



Es war klassisch gut! Und das Fleisch war ausgesprochen zart und aromatisch.

... eine Erinnerung an grüne, saftige Wiesen... sag ich doch ;-)

2010/02/22

Pistazie - Grüner Apfel - Melone


Bild: © Ellja

Letzten Sommer in Venedig habe ich diese Liköre kennengelernt. Und ich finde, sie sind die besten der Welt!

Ein unvergleichliches Aroma. Mein Liebling: Melone. So intensiv und aromatisch, ohne künstlich oder zu süß zu schmecken.

Mit etwas Vanilleeis genossen - süchtigmachend! Kuchen aromatisieren - wunderbar! Pur trinken - welch ein Genuss!

Da "i tre mercanti" einen Online-Shop haben, habe ich nun meinen Vorrat wieder aufgefüllt, und das parfümieren, verfeinern, trinken und genießen kann weitergehen.

Auch Nicht-Likör-Trinker können hier eine echte Überraschung erleben, was den Geschmack angeht.
Also ich glaub, ich muss gleich mal ein Gläschen...

2009/11/03

Ein Topf und ein Deckel made in austria


Bild: © RIESS KELOmat

Schön zu erfahren, dass österreichisches Design so schön ansprechend und nachhaltig auch noch sein kann, und selbst "Le Creuset"-LiebhaberInnen abtrünnig werden lässt...

Der "Aromapot" von Riess Kelomat, designt von Dottings und auf der Vienna Designweek vorgestellt, kommt 2010 auf unsere Märkte. Und ich freu mich richtig drauf, weil: Email aus rein natürlichen Bodenschätzen und der Topf bleibt zu 100 % recyclebar. Topf, Casserolle und Pfanne in 3 Größen, und das alles verpackt in ein schönes Design und bunte Farben!

Achja, auf der Homepage kann man sich in eine Erinnerungsliste eintragen lassen, falls man zu den ersten Käufern gehören möchte ;-).

So lasset uns also scheppern und klappern mit neuen Töpfen und gutem Gewissen.